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Ludwig Uhland
Ludwig Uhland
26.4. 1787 Tübingen – 13.11. 1862 Tübingen; Schriftsteller, Politiker und Germanist;
Ludwig Uhland "Die drei Lieder"Ludwig Uhland "Frühlingsglaube"Ludwig Uhland "Frühlingstrost"Ludwig Uhland "Graf Eberhards Weißdorn"Ludwig Uhland Literatur
Ludwig Uhland ist aus der Schule wohlbekannt
"Zur Rechten sieht man wie zur Linken
Einen halben Türken heruntersinken." (Aus: "Schwäbische Kunde")
Abgesehen von seinem umfangreichen lyrischen Werk ist auch der Lebenslauf und die Haltung des Schriftstellers, Politiker und Germanisten bemerkenswert: er verteidigt die Demokratie, befürwortet die Pressefreiheit, lehnt alte Adelsprivilegien ab, wendet sich gegen die Todesstrafe und weiß Amt und Mandat zu trennen.
1820-26 Mitglied des Landtags als Tübinger Abgeordneter
ab 1829 außerordentlicher Professor für deutsche Sprache und Literatur an die Universität Tübingen
1833 ersucht Uhland wegen erneuter Wahl in den Landtag um Urlaub vom Universitätslehramt; dieser wird abgelehnt, Uhland ersucht um Entlassung. König Wilhelm "gewährt" sie mit der unverschämten Bemerkung: "Sehr gerne Entlassung, da er als Professor ganz unnütz war" (Ludwig Uhland. Werke Band 1. München: Winkler, 1980. S. 632).
1848-49 Uhland ist württembergischer Abgeordneter der Nationalversammlung in Frankfurt am Main
1853 Verleihung des »Pour le mérite« auf Betreiben Alexander von Humboldts, und des bayerischen »Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst«. Uhland lehnt beide Orden aus Überzeugung ab.
Frühlingstrost (1830)
   Was zagst du, Herz, in solchen Tagen,
Wo selbst die Dorne Rosen tragen?
Links
Ludwig UhlandLudwig Uhland, Projekt Gutenberg
Ludwig UhlandLudwig Uhland (1787 - 1862), bibliotheca Augustana
Literatur
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Uhland Ludwig UhlandLudwig Uhland. Gedichte. Leipzig: Miniaturbuch, 2001. Hans Baier (Redakteur)  287 Seiten Uhland
Karin de la Roi-Frey: Uhland von A bis Z. 1998. Gebunden, 128 Seiten Ludwig Uhland
Ludwig Uhland. Werke Band I. Sämtliche Gedichte. München: Winkler, 1980. 658 Seiten.
Derzeit (Nov. 2002) nicht bei Amazon erhältlich.

Ludwig Uhland
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 15.3.2004