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Kerstin Rech: Schenselo
Saarbrücken: Conte, 2007. 186 Seiten – Rech LinksRech Literatur
Im Pfälzer Dorf Neuweiler wird bei Ausgrabungsarbeiten eine alte Schenkungsurkunde gefunden. Kurz darauf erweist sich durch allerlei Vorfälle, darunter auch Morde: "Neuweiler ist ein böser Flecken" (S. 172). Es wird blutig und grausam, weil dahinter jemand steht, der als Lebensweisheit beherzigt: "Ein bisschen böse sein kann Ärger bringen. Man wird angezeigt, verurteilt. Aber richtig böse sein, befreit" (S. 147).
Beste Voraussetzungen für ein kurzweiliges Krimivergnügen. Die Autorin bereitet dies den Lesern mit einigem Lokalkolorit, glaubhaften, wenn auch etwas scharz-weißen Charakteren, und einer zeitweise verworrenen Handlung. Allerdings behält sie – und damit auch die Leser – die Fäden in der Hand. Gekonnt spitzt sich das Geschehen am Ende rasant zu und überrascht. 
Stilistisch ist Schenselo vielleicht zu einfach, vor allem da dem Lesern manches zwei- und dreimal gesagt oder angedeutet wird. Durch eine gute zeitliche Konstruktion wird das raffiniert aufgewogen.
Gut lesbarer, spannender Krimi mit Thrillereinlagen, lange zurückliegenden Familienstreitereien und historischem Anstrich. Klingt nach Kuddelmuddel, ist es aber nicht. Insgesamt gelungen!
Links
rechSchenselo beim Conte Verlag
rechConte Verlag, Saarbrücken
rechWalter Delabar: Wiedergänger. Kerstin Rech verirrt sich im Geschichtenreich
rechSaarkrimi.de
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Literatur
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rech RechKerstin Rech: Schenselo. Saarbrücken: Conte, 2007. Broschiert, 186 Seiten
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