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Bellow
Saul Bellow: Herzog
New York: Fawcett, 1965. 416 Seiten – herzog Linksherzog Literatur
Moses Herzog, Historiker, Dozent und Autor, Mittelstandsvertreter, ist nach zwei Scheidungen einem Zusammenbruch nahe. Ziellos geistert er zwischen Freundinnen, zwei erfolgreichen Brüdern und guten Bekannten umher. Er schreibt - oder genauer beginnt zu schreiben - an Bekannte, öffentliche Persönlichkeiten, schließlich gar an Gott. Dabei produziert er so Einsichten wie "None of the governments are truthful, in my opinion""People greatly respected in their generation often turn out to be dangerous lunatics" "In every community there is a class of people profoundly dangerous to the rest. I don't mean the criminals. For them we have punitive sanctions. I mean the leaders. Invariably the most dangerous people seek the power". Die Handlung schleppt sich dahin, doch macht Bellows ansprechende Schreibweise dafür wett: man liest weiter. Die Botschaft des Romans: die amerikanische Gesellschaft ist das eigentliche Gefängnis. Dort hat man seine Zeit abzuleben. Erst kurz vorm Ende kommt Herzog nach einem Verkehrsunfall zu Sinnen, zumindest kann es der Leser am Buchausgang hoffen. Nicht langweilig, aber auch nicht an- oder aufregend.
Links
HerzogJulian Moynahan: "The Way Up From Rock Bottom", New York Times, 20.9.1964
herzog Saul Bellow: Henderson the Rain King
Literatur
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Herzog HerzogSaul Bellow: Herzog. Hamburg: Spiegel, 2006. Walter Hasenclever, Übs. SPIEGEL-Edition Band 13. Gebunden, 432 Seiten Herzog
Saul Bellow: Herzog. London: Penguin, 2003. Einleitung: Philip Roth. Taschenbuch, 400 Seiten Herzog
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© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 7.2.2007