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Hillerman
Tony Hillerman: The Blessing Way
New York: Harper, 1990. Broschiert, 292 Seiten – Tony LinksTony Literatur
Mein dritter Hillerman-Krimi ist der erste, den Tony Hillerman 1970 veröffentlichte und zugleich der erste mit Ermittler Joe Leaphorn. Dieser ist Navajo Police Lieutenant und arbeitet in einem ausgedehnten Indianer-Reservat im Südwesten der USA.
The Blessing Way beginnt mysteriös und vielfältig interpretierbar. Leaphorn findet schnell den toten Navajo in den Bergen. Wie man später erfährt: er sollte ihn schnell fernab des Tatorts finden.
„We found his body,” Leaphorn said. „He was way down by Ganado when we found him, a hundred miles south of here. We don‘t know how he got there.” (S. 143)
Bis etwa zur Hälfte des Romans werden die Figuren eingeführt und der Mythos um einen Navajo-Wolf ausgedeutet. Gibt es diese magische Figur und ist sie der Täter?
Spannend wird es dann – wir sind im Kapitel 13 und etwa in der Hälfte des Romans – als der Wissenschaftler Bergen McKee Miss Ellen Leon in der bergigen Halbwüste vor dem mysteriösen schemenhaften Täter retten will.
„Listen,” he said. „There‘s a man somewhere up this canyon who isn‘t acting rationally. I think he may have done something to Dr. Canfield. I don‘t know where the hell Canfield is and I can‘t start looking for him until I get you out of here.” (S. 157)
Ellen wird bockig. Man ahnt die Lovestory, doch Hillerman hat sich ein paar Hürden ausgedacht. Sie begegnen jemand, der sich als Navajo-Wolf ausgibt und ihnen Angst einjagt.
„Maybe you don‘t know about us Navajo Wolves. We turn ourselves into coyotes, and dogs, bears, foxes, owls, and crows.” ... „And we fly through the air when it‘s dark ...” (S. 189). Er gipfelt in der Prophezeiung: „Nobody gets away”. (S. 190)
Es gipfelt sich ein Katz- und Mausspiel und einem grandiosen (unglaubwürdigen ?) Fährtenspiel, bei dem Old Shatterhand erblassen würde. Für Wochen zurück analysiert Leaphorn auf dem Ceniza Hügel an Hand der Spuren wer dort oben mit was herumkurvte (S. 213-218).
Der Roman schließt im Kapitel 18 mit einem großen Round-up.
Das Whodunit steht hier im Hintergrund. Die große Frage ist zunächst: Gibt es Navajo-Werwölfe? Und mir stellte sich macnhmal die Frage: Stehen die Indianer im Reservat unter Drogen?
Wie schon in den anderen gelesenen Kirimis von Hillerman müssen die Leser ein Faible für indianische Denkweisen mitbringen. Ab der Mitte des Romans wird es dann auch für nüchterne Krimifans spannend.
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Wolf ohne Fährte: HillermanKrimi-CouchHillermanWikipedia
Tony Tony Hillerman: A Thief of Time [Wer die Vergangenheit stiehlt]
TonyTony Hillerman: The First Eagle [Die Spur des Adlers]
Literatur
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Hillerman HillermanTony Hillerman: The Blessing Way. New York: Harper, 2009. Broschiert, 292 Seiten


Hillerman HillermanTony Hillerman: Wolf ohne Fährte. Hamburg: Rowohlt, 2001. Taschenbuch, 192 Seiten. Gisela Stege, Übs. Hillerman
Tony Hillerman: Wolf ohne Fährte. Hamburg: Rowohlt, 2001. Taschenbuch, 184 Seiten. Gisela Stege, Übs. Hillerman
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