Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
Leon de Winter. Nur weg hier
Leon de Winter: Nur weg hier! Die Abenteuer eines neuen Taugenichts
Berlin: Aufbau 1997. 206 Seiten
Die Durststrecke dauert bis zur Seite 117. Aufgrund des Buchtitels und der Einleitungstexte erwartet man einen schnellen Aufbruch des neuen Taugenichts. Aber es breitet sich zunächst gähnende Langeweile aus. Herman Dürer weiß nichts mit sich anzufangen und beschließt nach Italien zu fahren. Unterwegs wird ihm einiges klar und es kommt zu einem überraschenden und dramatischen Schluß. Um die Langeweile in Dürers Leben zu schildern hätten wahrlich auch dreißig Seiten genügt. Ich war einmal fast dabei, das Buch als nicht lesbar wegzulegen. Ab dem Aufbruch in den Süden steigert sich der Roman und ist dann flott lesbar, ja er wird sogar lesenswert. Dabei bleibt der Erzähler distanziert, als schildere er das Geschehen als externer Besucher. Dürer erlebt ähnliches wie Holden Caulfield in J. D. Salingers Catcher in the Rye, reagiert aber anders. Mit Joseph von Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts nur den Rahmen gemeinsam.
Vergleichsliteratur
Aussteiger Aussteiger und Verweigerer in der Literatur: Helden des Rückzugs
Literatur  
Bei Amazon nachschauen  
winter leon Leon de Winter. Nur weg hierLeon de Winter. Nur weg hier. Die Abenteuer eines neuen Taugenichts. Berlin: Aufbau, 2000. Broschiert, 206 Seiten.

Leon de Winter. Nur weg hier
Email zurück zur Homepage eine Stufe zurück
© by Herbert Huber, Am Fröschlanger 15, 83512 Wasserburg, Germany, 30.6.2002